18. Int. ASVÖ – HRINKOW MTB-City-Kriterium (AUT) 30.5.2015 “Bericht”

Das Kriterium in Steyr war härter, als ich mir gedacht hatte. Aufgrund dessen, dass es die Woche zuvor so viel geregnet hatte und ich mein Training nicht durchziehen konnte, holte ich es in dieser Woche nach. Ich hatte ein Etappenrennen simuliert, weil ich nächste Wochen in Bludenz die Alpen Challenge fahre. Deshalb trainierte ich bis zum Tag vor dem Rennen sehr hart und lange. Die Beine waren noch ganz gut, doch ich war nicht mehr so explosiv. Wir mussten 15 Runden im Zentrum von Steyr fahren und legten dabei 18km zurück. Speziell bei diesem Kriterium ist, dass eine Passage dabei ist, bei der man mit dem Rad Treppen hinauf laufen muss. So gut wie das ganze Rennen fuhren Mick Christoph und ich an der Spitze und dominierten das Renngeschehen. Ich konnte ihn einfach nicht abschütteln und verließ mich so auf meine Sprintfähigkeiten im Finale. Das klappte auch und so konnte ich mir mit einer halben Laufradlänge Vorsprung den Sieg holen. Dritter wurde Benetseder Josef, der das Podium komplettierte.

Granit Marathon (Kleinzell/AUT)/Staatsmeisterschaften Marathon 25.5.2015 “Bericht”

Leider blieb Kleinzell von den Regenmassen nicht verschont und dementsprechend war der Boden aufgeweicht, das Rennen entwickelte sich zu einer richtigen Schlammschlacht. Die 78km und 2500hm waren eine Tortur für jeden Fahrer, der am Start stand. Die Distanz war in 2 Runden aufgeteilt und in der ersten Runde bildete sich eine Spitzengruppe mit den Fahrern Alban Lakata (späterer Sieger), Hermann Pernsteiner, Daniel Geismayr, Uwe Hochenwarter und mit meiner Wenigkeit. Mir erschien das Tempo in der ersten Runde nicht so schnell und ich war motiviert in der zweiten richtig auf Druck zu fahren. Leider hatte ich Pech und die Kettenführung wurde locker und verhedderte sich mit der Kette. Das erste Mal war es bereits in der ersten Runde, doch da das Tempo nicht so schnell war, konnte ich die Lücke von rund 30 Sekunden sehr schnell schließen und verbrauchte dabei nicht viel mehr Kraft. Zu Ende der ersten Runde testete ich die Leistung meiner Gegner in der Spitzengruppe, Uwe Hochenwarter fiel sofort zurück. Jetzt waren wir nur mehr zu Viert und das Podium nicht mehr weit entfernt. Jedoch fiel mir die Kettenführung in der ersten Abfahrt der zweiten Runde fast auseinander und ich verlor den Anschluss an die Spitze. Leider musste ich noch rund 10km fahren bis ich die Kettenführung provisorisch festschrauben konnte, doch mit dem Schlamm am Rad ein Ding der Unmöglichkeit. Leider konnte ich in der zweiten Runde so nie mehr auf Druck fahren, weil sich sonst meine Kette immer verheddert hätte. Ich war froh, dass ich das Rennen überhaupt fertig fahren konnte. Schlussendlich wurde ich trotz all dem gesamt 4ter und bestätigte meine gute Form. Als U23 Fahrer war ich dennoch überlegen der schnellste in diesem Fahrerfeld.

(c) Foto: Mathias Lauringer/Granit Marathon

Europameisterschaft Marathon (Singen/GER) 10.5.2015 “Bericht”

Das Wetter war schön, vielleicht zu schön für mich, doch dazu später mehr. Der Kurs war kein typischer Marathonkurs, dieser erinnerte mehr an einen Straßenklassiker im leichten Gelände, mit vielen kurzen Anstiegen. Man musste 2 Runden bewältigen und so standen 98km und 2800hm am Programm. Anfangs hatte ich schon Probleme dem Tempo wirklich zu folgen. Ich fuhr im ersten Anstieg zwar in die erste Reihe konnte aber bis ganz nach oben das Tempo nicht mehr forcieren. So tat ich mir sehr schwer bis zur ersten Engstelle bei ca. 15km, die Beine waren einfach sehr schwer. Das Feld war bis zu diesem Zeitpunkt noch recht geschlossen, doch ich hatte nicht die Kraft bei der wichtigsten Stelle im Rennverlauf weiter vorne zu fahren als um den 40sten Platz. Natürlich teilte sich das Feld danach und ich verlor Zeit, sowie verpasste ich auch die gute Gruppe. Kurz danach hatte ich vollen Druck auf dem Pedal, aber leider zu spät. Ich versuchte alles, um in eine vordere Gruppe zu fahren, konnte auch über 1min zufahren, doch ich schaffte es nicht ganz. Und so war ich dann nach der ersten Runde um Position 30, auch okay dachte ich mir. Doch dann kam alles anders und ich bekam starke Kopfschmerzen kurz nach der ersten Runde. Natürlich konnte ich nicht mehr schnell fahren und beendete nach insgesamt 80km das Rennen. Das Wetter und der Luftdruck machten mir irgendwie so zu schaffen, dass es wirklich nicht mehr ging.  Mein großes Ziel war ja Top 10, doch das wäre nicht möglich gewesen, mit guten Beinen von Beginn an wäre die Top 20 realistisch gewesen. Aber diese theoretische Aussage ist eine wie von einem Hobbyfahrer, es wollte einfach nicht sein. Der Anfang der Saison ist mir einfach nicht so aufgegangen, wie ich es mir vorgestellt habe. Jetzt mal das kommende Wochenende auf „restart“ drücken und dann stehen die Staatsmeisterschaften im Marathon am Programm.

Rocky Mountain Bike Marathon Riva del Garda (Ronda Grand) (ITA) 2.5.2015 “Bericht”

Der Start in Riva del Garda für den Marathon mit der Ronda Grande Runde (73,94km & 2.831hm) war um 7:40 Uhr. Meine Beine fühlten sich gut an und ich war bereit für das Rennen. In der ersten halben Stunde konnte ich nicht voll auf Druck fahren, weil mein Bauch vom Frühstück noch leicht zu voll war. Danach probierte ich die Beine voll auf Belastung zu fahren und konnte mich sofort absetzen und auf den 2ten eine große Lücke herausfahen. Ich war mir sicher, dass ich das Rennen gewinnen werde, weil ich bergauf den Konkurrenten einfach überlegen war. Doch es kam ganz anders und nach ca. 2 Stunden bekam ich Bauchkrämpfe und konnte mich kaum noch am Rad halten. Schließlich musste ich meine Gegner nach und nach passieren lassen. Ich blieb oft stehen und musste teilweise das Rad bergauf schieben, weil ich nicht mehr fahren konnte. Leider musste ich das Rennen zu Ende fahren, weil es keinen kürzeren Weg nach Riva gab. Eine gute Tat machte ich dann noch kurz vor dem Ziel – einem Teilnehmer brach das Schaltwerk, die Kette verhedderte sich in der Kassette. Ich reparierte es provisorisch und schlussendlich hatte ich einen Rückstand von rund 40min auf den Sieger, meine Zeit war 4:13:05. Meine Form ist jedoch perfekt für die Europameisterschaft in Singen (10.5.).

Foto: (c) riva.bike-festival.de/

ÖTZTALER MOUNTAINBIKE FESTIVAL (AUT) 26.4.2015 “Bericht”

Das Rennen in Haiming fuhr ich nur um zu trainieren und um zu sehen, wie ich im Cross Country international mitfahren kann. Dabei fuhr ich während dem Rennen auch nie voll auf Druck und ich beendete es nach einer Stunde frühzeitig. Ich war positiv überrascht, dass ich so gut mitfahren konnte und setzte natürlich nach dem Rennen mein eigentliches Training fort, denn zur Zeit konzentriere ich mich auf die Europameisterschaft (Marathon), die am 10.5. in Singen (GER) stattfindet.

MTB Garda Marathon (ITA) 19.4.2015 “Bericht”

Mein erstes Rennen in der Saison 2015 war der Garda Marathon mit 60km und 2200hm. Natürlich war das Starterfeld sehr stark und ich wollte mal sehen ob ich international mitfahren kann. Leider hatte ich Ende Dezember einen Verkehrsunfall mit meinem Rennrad und brauchte so etwas länger, um in Form zu kommen. Natürlich fehlte mir noch die Rennhärte, weshalb ich kaum am Limit fahren konnte, doch das kommt mit den nächsten Rennen ganz automatisch. Die Stecke war großartig, denn sie war technisch anspruchsvoll und zeichnete sich durch super schnelle Trails aus, welche mir große Freude bereiteten. Mein Nachteil war jedoch, dass ich die Strecke nicht kannte und es mir somit schwer fiel, meine Kräfte perfekt einzuteilen. Bei mir klappte alles ganz gut und so konnte ich das Rennen mit dem 17ten Gesamtrang, und einer Zeit von 3:00:04, beenden. Die U23 Kategorie konnte ich somit gewinnen.

Kufsteiner Mountainbike Stadtmeisterschaft (AUT) 20.9.2014 „Bericht“

Das Bergrennen in meiner Heimatstadt Kufstein ist immer in tolles Event. Natürlich fährt man vor heimischem Publikum am liebsten. Die Strecke hatte 5,2km und 630hm, mit meiner Zeit von 23min 24sek belegte ich den Gesamt 2ten Rang. Natürlich konnte ich den Stadtmeistertitel wieder holen. Diesmal hatte ich mir das Rennen perfekt eingeteilt und bin sehr zufrieden mit meiner Leistung.

UCI MARATHON WORLD SERIES – Val di Fassa (ITA) 14.9.2014 “Bericht”

Leider wurde ich nach dem Red Bull Dolomitenmann ein wenig krank und hatte so keine großen Erwartungen, doch ich fühlte mich Mitte der Woche schon wieder okay und wollte unbedingt starten. Deshalb nahm ich das Rennen alleine in Angriff und mir war klar, dass ich die ganze Verpflegung vom Start an mitschleppen musste. Blöd von mir war, dass ich dachte, es würde in der Nacht nicht so kalt werden. Ich ließ das Fenster offen und in der Früh hatte ich wieder Halsschmerzen. Der Start erfolgte um 9:00 Uhr bei schönen Bedingungen. Die Strecke hatte 2760hm und 64,2km. Der Start war für mich härter als sonst, da ich über 1kg Verpflegung mit schleppte und beim ersten Anstieg, mit rund 1000hm, wünscht man sich das Rad so leicht, wie möglich. Ich versuchte mir das Rennen gut einzuteilen, was mir schlussendlich auch gut gelang. Ich wurde Gesamt 32ster und die U23 Kategorie konnte ich gewinnen. Ich dachte mir nicht, dass es so gut laufen würde, deshalb freut es mich umso mehr, dass ich gewinnen konnte.

Red Bull Dolomitenmann (AUT) 6.9.2014 “Bericht”

Ich startete im Team Koland Topsport Asics. Meine Teamkollegen waren Wieltschnig Silvio (Berglauf), Gruber Christian (Paragleiten) und Scherwitzl Dominik (Kajak). Als erstes startete Silvio mit dem Berglauf um 10 Uhr, weiters folgte dann Christian mit dem Paragleiten, anschließend ich und Dominik beendete den Teambewerb mit dem Kajak. Meine Bikestrecke hatte rund 1600hm und 26km, wobei man die letzten 5 Minuten vom Anstieg zu Fuß bewältigen muss. Ich fühlte mich an diesem Tag nicht ganz gut, doch ich brachte eine durchschnittliche Leistung und konnte unsere Führung in der Amateur Kategorie verteidigen. Ich hatte von den Profi und Amateur Teams die vierzehnt schnellste Bikezeit. Schlussendlich konnten wir die Amateurwertung gewinnen und unter den Profi Teams konnten wir den 10ten Platz holen. Das haben wir unserer starken Teamleistung zu verdanken, denn jeder war mit seiner Leistung mindestens unter den Top 15 von den Profi- und Amateureteams.

3. MTB Asitzgipfel Hillclimb (AUT) 31.8.2014 “Bericht”

Das Rennen auf den Asitzgipfel startete um 10 Uhr, dabei musste man 12km und 1126hm bewältigen. Ich mag lieber kürzere Anstiege, doch für den „Red Bull Dolomitenmann“ wollte ich mich auf einen langen Aufstieg einstimmen. Ich fühlte mich ganz gut und versuchte meinen Rhythmus zu fahren. Die letzten 10hm musste man zu Fuß bewältigen, weil das Ziel das gleiche wie vom Berglauf war, den übrigens Mamo Petro gewann. Kurz vor dem Ziel konnte ich mich dann noch auf den 4ten Gesamtrang schieben und war zufrieden mit meiner Leistung. Meine Zeit war 49min 18sek und ich freue mich schon auf den „Red Bull Dolomitenmann“.

Horten (NOR) 16.-17.8.2014 “Bericht”

Die zwei Rennen in Horten sind nicht gerade rund gelaufen. Ich hatte mit der Stecke zu kämpfen, denn auf dem ständigen unruhigen Gelände ist es schwer, mit einem Hardtail auf Zug zu kommen. Ich versuchte mein Bestes, fand aber an beiden Tagen keinen Rhythmus. Die Folge war, dass ich viel Zeit und Kraft verlor. Manchmal läuft es besser, manchmal schlechter, so ist der Sport. Meine Form ist trotzdem gut und ich freue mich auf die nächsten Rennen.

Bike Night Flachau (AUT) 9.8.2014 “Bericht”

Das Rennen in Flachau war dieses Jahr härter, als das Jahr zuvor. Das man die Runde um die Schiabfahrt aufgrund des Regens vor dem Start verkürze, fand ich sinnvoll, denn die vielen Hobbysportler hätten so bestimmt einige Blessuren davongetragen. Zum Glück regnete es während des Rennens nicht, doch weil die Runde um den langen Anstieg und rund 5 Minuten kürzer war, tummelten sich im Verhältnis noch mehr Fahrer auf der Strecke. So war die Runde jetzt rund 7 Minuten lang, kurvenreich und in der Wiese matschig. Nur ich und 6 weitere Fahrer, alle aus Tschechien, schafften in 2 Stunden + 1 Runde, die Rundenanzahl von 18. Dabei belegte ich bei einem Stundenmittel von 26,285 km/h und 1225 Höhenmeter  den 4ten Gesamtrang. Für mich persönlich war das mein bestes Rennen der Saison und das macht mich sehr glücklich, obwohl es eben nur zum 4ten Platz reichte.

MTB Race Monte Lussari (ITA) 27.7.2014 “Bericht”

Das Mountainbike Rennen mit der Bergankunft auf dem Monte Lussari ist positiv für mich ausgefallen. Eigentlich ist es mehr ein Bergrennen, weil nur der erste Teil Abfahrten beinhaltet, doch als Trainingsrennen bin ich es gerne gefahren. Ich bin gut weg gekommen und fuhr mit rund 15 Gegnern in den letzten Anstieg. Der Anstieg ist anspruchsvoll, da er in den ersten 4,5km von 6,5km nie abflacht und bis ins Ziel 800 Höhenmeter zu bewältigen sind. Ich wurde in der U23 Kategorie 2ter und bin zufrieden mit meiner Leistung, ich hätte vielleicht nur schneller in den Schlussanstieg fahren sollen.

NATIONALE MEISTERSCHAFTEN Cross Country 20.7.2014 “Bericht”

Die österreichischen Meisterschaften verliefen nicht nach meinen Vorstellungen. Obwohl ich keinen guten Tag hatte, war ich bergauf sehr stark, was mir aber nicht viel half. Die Abfahrten musste man sauber durchfahren, um schnell zu sein, was mir ganz und gar nicht gelang. Ich hatte bergab keine Körperspannung und verlor unvorstellbar viel Zeit! Ich fühlte mich einfach nicht wohl auf der Strecke. Bis zur Hälfte des Rennens versuchte ich alles bergauf auszubessern, doch dann musste ich mir eingestehen, dass es an diesen Tag nichts mehr wird. Aus diesem Rennen bin ich als Verlierer gegangen, doch den Spaß am Radfahren werde ich nie verlieren!