30. Dolomiten Radrundfahrt (AUT) 11.06.2017 „Bericht“

Bei der Dolomitenrundfahrt mussten 112 km und 1870 hm bewältigt werden. Der Start-/Zielbereich war in Lienz und die „Sonnenstadt“ machte ihren Namen alle Ehre. Das Wetter war sommerlich, wie es sich gehört. Das Tempo war ab dem ersten Anstieg schnell. Ich hatte Probleme, am Hinterrad der besten Bergfahrer zu bleiben. Als eine Attacke ca. 80km vor dem Ziel gefahren wurde, konnten sich drei Fahrer lösen, die schlussendlich einen neuen Streckenrekord mit 2:49:25 fuhren. Die Verfolgergruppe, in der ich mich befand, bestand aus ca. 10 Fahrern. Bei der Fahrt durch das Lesachtal versuchten wir den Abstand so gering wie möglich zu halten, dabei machten aber nur die Hälfte der Fahrer abschnittsweise Tempo, mich inbegriffen. Ab Abfaltersbach bis nach Lienz fuhren wir alle abwechselnd, doch dort stand für mich schon fest, dass die drei Ausreißer nicht mehr erreichbar waren. So bereitete ich mich früher auf das Finale vor, das ich dann auch für mich entscheiden konnte. Ich erreichte den gesamt 4ten Platz mit einer Zeit von 2:54:17. Mit dieser Leistung bin ich sehr zufrieden. Zudem gab es eine Überraschung bei der Siegerehrung, denn die drei Fahrer vor mir wurden gemeinsam aufgerufen, sodass ich auf dem Podium als Zweiter stand. Nach drei Siegern bin ich somit 4ter.

Foto: (c) privat

20. Int. ASVÖ – HRINKOW MTB-CITY-KRITERIUM (AUT) 27.05.2017 „Bericht“

Nach zwei Rennrad Rennen in den Beinen konnte ich mich auf viele Schmerzen einstellen. An diesem Tag war aber wieder das Mountainbike im Einsatz. Man musste 15 Runden á 1,2 km bewältigen. Das gesamte Rennen fand auf dem Kopfsteinpflaster der Steyrer Innenstadt statt. Dabei ging es jede Runde einen kurzen Anstieg hoch und zum Schluss war eine Tragepassage, bei der man ein Stiege hoch musste. Sofort nach dem Start ging es schnell los und während dem Rennen wurden ständig Attacken gefahren. Man wollte das Tempo so hoch wie möglich halten, was mir auch in die Karten spielte. Es bildete sich eine drei Mann starke Spitzengruppe, in der auch ich vertreten war. Ich hatte eine starke Schlussphase und das Rennen entschied sich erst in der letzten Runde. Ich konnte den Sieg mit einer Zeit von 37:55 und einem Stundenmittel von 28,5 km/h einfahren. Dabei verwies ich den Vize-Weltmeister von der Bahn, Andreas Graf (Hrinkow Advarics Cycleangteam), auf den 3. Platz.

Foto: (c) e-steyr.com; (c) eisenbauer; (c) privat

9. OÖ. Polizei – Landesmeisterschaften (AUT) 26.05.2017 „Bericht“

Einen Tag nach dem Int. Dreisessel Bergpreis stand ein Einzelzeitfahren auf dem Programm. Dabei war die Streckenläge 15km mit 430hm. Auf den ersten 10km mussten 100hm bewältigt werden. Bis zu diesem Abschnitt war das Stundenmittel rund 40km/h schnell. Bei den weiteren 5km ging es die restlichen 330hm berghoch. Ich beendete das Rennen mit einer Zeit von 28:05. Mein Stundemittel war somit über 32km/h und zudem konnte ich mit dieser Zeit den Streckenrekord von Pichler Peter aus dem Jahr 2009 einstellen. Pichler war unter anderem mehrfacher Teilnehmer der Österreichrundfahrt. Meine Form war gut, doch ich dachte mir nicht, dass ich wirklich an diese Zeit heran komme. Das es auch noch die identische Zeit ist, ist umso lustiger, weil die Zeit hochgerechnet wurde. Da die Strecke 2009 um 400 Meter kürzer war, als die aktuelle, wurden zu der Siegerzeit von 27:30 min aus dem Jahr 2009, bei einem errechneten Schnitt im Flachteil von 40 km/h, 35 Sekunden addiert. Trotz alle dem, war es ein harter Kampf gegen die Uhr, bei perfekten Wetterverhältnissen und ein weiter Sieg ging auf mein Konto. Das war an diesem Tag eine Punktlandung.

Foto: (c) SV Kürnberg; (c) Privat

Int. Dreisessel Bergpreis (GER) 25.05.2017 „Bericht“

Bei diesem Rennen musste man auf 22,9 km, 740 hm überwinden. Das vorrangige Ziel war, dass wir die Teamwertung gewinnen und so attackierten wir nicht unnötig. Das Feld blieb bis weit vor dem Ziel zusammen. Als dann rund 4 km vor dem Ziel schnell gefahren wurde, lichtete sich die Spitze. Nach abwechselnden Attacken ließ ich eine Lücke so aufgehen, dass ein Teamkollege mit einem weiteren Fahrer weg kam. Ich blieb in der Verfolgergruppe und konnte mir auf den letzten steilen Metern den dritten Platz sichern. Die Teamwertung konnten wir gewinnen.

Fotos: (c) privat

18. Grafenbacher Radsporttage ÖM Straße (AUT) 21.05.2017 „Bericht“

Die österreichischen Meisterschaften fanden bei trockenen, jedoch windigen Verhältnissen statt. Die Temperatur war okay für den teils starken Wind. Der Streckenverlauf spielte mir ein wenig in die Karten, er war wellig und kurz vor dem Ziel gab es noch eine kurze Welle. Die leider 500 Meter vor dem Ziel abflacht und so die Sprinter wieder bessere Chancen haben.

Zum Rennverlauf selbst, ich rollte immer schön im Feld mit, musste so gut wie nie richtig schnell fahren. Vielleicht fand ich auch deshalb das Rennen nicht schnell. Der Schnitt war mit 40,6 km/h okay. Für mich als Solofahrer ergab sich nie die Möglichkeit wirklich wegzufahren, auch nicht mit anderen Fahrern. Es gelang auch nie wirklich einer Gruppe länger als ein paar Sekunden wegzukommen. Das Feld hatte leider bis zum Schluss eine Stärke von ca. 50 Fahrern. Deshalb war eine Solofahrt zum Schluss für mich auch ausgeschlossen, auch wenn ich gute Beine hatte. Die Taktik war also, einfach bis zum Schluss abzuwarten und zu hoffen, dass nicht allzu viele Sprinter die letzte Welle so schnell hochkommen. Es schafften drei Sprinter und ich, so blieb für mich der undankbare 4te Platz über. Ich kam über die Welle gut hoch, doch meine Sprintqualitäten sind nicht mehr die, die es einmal waren. Das ist auch dem Training zu verschulden, weil ich auf das Sprinten momentan nicht den Fokus habe, dafür habe ich andere Stärken. Doch ich bin mit meiner Leistung zufrieden, denn ich fühlte mich während des Rennens immer gut und das bestätigt meine Form.  Gratulation noch einmal an die Medaillen Gewinner, 1. Platz: Tiefenböck Andreas, 2. Platz: Pichler Peter, 3. Platz: Marina Marco.

Foto: (c) Privat

4. Grand Prix Fliegerhorst (AUT) 22.04.2017 „Bericht“

Das Rennen erfolgte bei belgischen Wetterverhältnissen, starker Wind und kühle Temperaturen, machten das Rennen anspruchsvoll. Zum Glück herrschten während dem gesamten Rennen trockene Straßenverhältnisse. Der Streckenverlauf war auf einem ehemaligen Flugplatz, der aus Betonplatten bestand, die den Untergrund sehr unruhig machten. Ich erwischte zu Beginn des Rennens eine fünf Mann starke Gruppe, mit der ich vor hatte das Rennen fertig zu fahren. Die Gruppe fand sich so zusammen, dass drei Fahrer vorne weg waren und wir zu zweit zu ihnen aufschlossen. Meine Beine waren an diesem Tag nicht gut, doch es war ganz okay auf die drei aufzufahren. Leider wendete sich das Blatt schneller, als ich es mir wünschte. Nicht die Konkurrenten beunruhigten mich, aber mein Magen. Die kalten Temperaturen in Verbindung mit der kalten Flüssigkeitsaufnahme und den dauernden Schlägen vom Untergrund, lösten dies leider aus. Ich konnte somit nicht mehr die volle Leistung bringen und der Druck am Pedal ließ nach, so fuhr ich das Rennen einfach fertig und beendete es mit dem 21. Platz. Die Form im Allgemeinen ist jedoch gut und ich bin bereit für die nächsten Rennen.

Fotos: (c) Damir Fister

56. Internationales Kirschblütenrennen (AUT) 02.4.2017 „Bericht“

Um 09.18 Uhr erfolgte der Start von der Amateurklasse. Diesmal waren es 110 Starter, welche die 105,6 km (3 Runden á 35,2km) in Angriff nahmen. Das Fahrerfeld war wieder nervös, doch aufgrund des welligen Kurses regulierte es sich schneller, als die Woche zuvor. Zu Ende der 2ten Runde fuhren drei Fahrer weg. Ich dachte mir, wenn ich zu Beginn der dritten Runde eine Gruppe bilde, holen wir sie schon wieder ein. Wie gedacht so getan, ich fuhr zu Beginn der dritten Runde einen etwas längeren Anstieg mit schnellem Tempo hoch und so formte sich eine 6 Mann starke Gruppe. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich noch die Hoffnung die drei Ausreißer zu stellen, doch leider gab es bis zum Schluss immer unterschiedliche Angaben, im Bezug auf den Vorsprung. Hoffnungsvoll bis zuletzt, versuchte die Gruppe schnell zu halten. Leider bewahrheitete sich, dass wir es nicht mehr schaffen. Ich wusste, dass ich nicht mehr die Kraft hatte, um den Sprint gegen Tiefenböck Andreas zu gewinnen, weil ich schon zu viel Kraft verbraucht hatte. Meine letzte Attacke fuhr ich mit Mick Christoph, ich nahm ihn in den Windschatten und fuhr mit Überschwung bei der Gruppe vorbei. Nach einer Ablöse hatte mein Mitstreiter nicht mehr die Beine um voll durchzuziehen, so war der Versuch missglückt. Auch nur deswegen, weil der Teamkollege von Tiefenböck, Oberngruber Christian, mit einer ausgezeichneten Form den Abstand zu uns nicht groß werden ließ und ihn in Folge schließen konnte. Das hätte ich vor meinem Antritt nicht gedacht, so war bei mir das Pulver verschossen und ich kam mit meiner Gruppe und gesamt als siebter ins Ziel. Für mich war es ein tolles Rennen, nur schade, dass wir die Ausreißer nicht mehr stellen haben können.

 

Fotos: © privat, © Wels Marketing und Touristik GmbH

57. Radsaison-Eröffnungsrennen Leonding (AUT) 26.3.2017 „Bericht“

Das erste Rennen der Saison ist für mich ganz gut verlaufen. Der Start erfolgte um 11.10 Uhr und das Wetter war für die Jahreszeit perfekt. Trockene Verhältnisse, Sonnenschein, angenehme Temperaturen, nur der übliche Wind stand uns an diesem Tag im Weg.

Von Anbeginn war das Feld nervös, weil jeder vorne fahren wollte und sich vor Beginn des  Anstieges am Ende der Runde (4x á 21,6km) in Position bringen wollte. Von den üblichen Stürzen blieb ich während des gesamten Rennens verschont. Meine Gruppe, damit meine ich die Amateure und Junioren, war am Start ca. 170 Mann stark. Nach ca. 1h 30min und endlich ein paar weniger im Feld, fuhren wir auf das Elite Hauptfeld auf, die 10min vor uns starteten. Somit mischte es sich zu einem großen Feld zusammen und ich konnte den Überblick über meine direkten Konkurrenten, in der Amateurklasse, nicht mehr ganz bewahren. Kurz vor dem höchsten Punkt, 2km vor dem Ziel, überholte ich noch den späteren Drittplatzierten Mick Christoph. Während des Schlussanstiegs verlor man komplett die Übersicht, weil es so viele Fahrer waren und man hatte keinen Platz voll zu fahren. Den  späteren Sieger Oberngruber Christian verlor ich leider aus den Augen und als der Schlussanstieg vorbei war, entdecke ich ihn ca. 30 Positionen, aufgefädelt in einer Einser Reihe, vor mir. Während der Abfahrt, bis ca. 500m vor dem Ziel, konnte ich die Lücke schließen. Es war für mich schlussendlich zu anstrengend noch einen Sprint zu fahren, weil das Feld mit ca. 60km/h fuhr und ich immer im Wind die Positionen gutfahren musste.  Der Rennschnitt war bei unserem Rennen 41,7 km/h.

Somit belegte ich den 2ten Rang, bei einem chaotischen Rennen, was meine Form bestätigt und ich freue mich schon auf das nächste.

Fotos: (c) Privat

Resümee Saison 2016

Mit folgendem Beitrag beende ich die Saison 2016 und möchte mich bei meinen Unterstützern bedanken. Vielen Dank an meine Familie, meine Freunde und meine Sponsoren (CGO Wohnbau GmbH, XeNTIS Wheels, Dynafit & CEP Sportswear) die mich über diese Saison hinweg begleitet haben.

Ich bin heuer eine große Variation an verschiedenen Rennen gefahren, von kurzen Bergrennen auf dem Mountainbike, bis hin zu langen Rennrad Marathons. Natürlich kann man dies sehr schwer trainieren. Man muss sich eingestehen, dass man dabei nie ganz richtig in Form sein kann, denn jede Disziplin ist komplett unterschiedlich. Dennoch bin ich mit meinen Leistungen sehr zufrieden und  sehe wieder freudig in die Zukunft!

Was ich schon verraten kann im Bezug auf 2017 – ich werde vermehrt Rennrad Rennen fahren.

 

Hier eine Auflistung meiner besten Erfolge im Jahr 2016:

(Bei dem Button LINK kommt man zum jeweiligen Bericht des Rennens von mir)

 

1 Platz; 14. Kaunertaler Gletscherkaiser; LINK

1 Platz; EldoRADo-Marathon; LINK

2 Platz; KitzAlpBike-Festival – Hillclimb in Brixen; LINK

2 Platz; Kufsteiner Meisterschaft; LINK

3 Platz; Raiffeisen Granitmarathon (ENERGIE AG XTREME); LINK

3 Platz; Kufsteinerland Radmarathon; LINK

3 Platz; Glocknerkönig (Gesamt 4ter); LINK

 

Weil dies mein letzter Eintrag im Jahre 2016 sein wird, wünsche ich schon mal jeden ein gutes, gesundes und erfolgreiches Jahr 2016!

RISE & FALL (AUT) 17.12.2016 „Bericht“

Unser Team bestand dieses Jahr aus folgenden Athleten: Robert Antonioli (Skibergsteigen), Mario Tamegger (Paragleiten), Bert Nagl (Schi fahren) und meinerseits als Mountainbiker.

Das Wetter und die Temperaturen waren für die Jahreszeit sehr angenehm und man konnte sich auf einen spannenden Wettkampf freuen. Dieses Jahr war das Niveau in den einzelnen Disziplinen extrem hoch und man konnte wirklich nicht sagen wer gewinnen wird. Dies ist seitens der Sportler ein Zeichen, dass die Veranstaltung eine Gelungene ist. Vorab kann man sagen, dass sich unser Team gut geschlagen hat und wir uns von den 61 gestarteten Teams den achten Rang holen konnten.
Zu meinem Rennen kann ich sagen, dass es mir heuer nicht so gut gelaufen ist wie im letzten Jahr. Die Beine waren gut, doch ich konnte meine Leistung an diesem Tag nicht abrufen. In meiner Disziplin fuhr ich auf den 12ten Rang. Auf den Sechsten fehlten mir jedoch nicht einmal 30 Sekunden, deshalb kann ich es schon verkraften nicht die Leistung gebracht zu haben, die ich gewohnt bin.
Natürlich gratuliere ich auch ganz recht herzlich meinem Team und dabei speziell Robert und Bert, die in deren Disziplin jeweils den großartigen zweiten Rang holen konnten. Das Team ist jetzt schon wieder bereit für 2017 um noch einen großen Schritt nach vorne zu machen.

Das Team hatte übrigens die Nummer 5# im Rennen und hieß „toponmountain.com“.

Foto: (c) Gabi Huber; (c) privat

22. Int. Kufsteiner MTB Stadtmeisterschaft (AUT) 17.9.2016 „Bericht“

Das diesjährige Rennen hatte trotz schlechten Wetterverhältnissen ein vernünftiges Starterfeld, es regnete und hatte knapp über 10°C, sprich kein Traumwetter. So wusste ich vor dem Start schon, dass keiner den Rekord fahren kann, nichts desto trotz stand ich motiviert am Start. Bis zur Hälfte des Rennens fuhren Schwarz Lucas (späterer Sieger), Thrainer Thomas (späterer Dritter) und ich zusammen, doch dann verschärfte Lucas das Tempo ein wenig und machte mir gegenüber kontinuierlich, bis zum Schluss ein Lücke auf. Ab diesem Moment konnte Thomas mein Hinterrad auch nicht mehr halten. Ich hatte ganz gute Beine, doch die kalte Luft machte mir zu schaffen und erschwerte es mir, mitzuhalten. Schlussendlich bin ich mit dem 2ten Platz zufrieden und hatte wieder Spaß am Start zu stehen.

 

Fotos: (c)St. Mayr

Kufsteinerland Radmarathon (AUT) 11.9.2016 „Bericht“

Der Start über die rund 130km und 2000hm fand um 9.00 Uhr statt. Der Streckenverlauf ist sehr schön zu fahren und so freute man sich über die Runde. Ich hatte anfangs schon einen guten Rhythmus und hatte kein Problem mit den Schnellsten mitzufahren. Ab der Hälfte formierte sich eine 7 Mann Spitzengruppe, die auch bis zu Schluss in dieser Form bestand. 2km vor dem Ziel wollten Kuen Maximilian und ich uns von der Gruppe lösen. Nach der Tempoverschärfung schloss Federspiel Daniel auf und kam mit seinem Vorderrad zu nahe an meinen hinteren Schnellspanner auf der linken Seite, die Konsequenz – er hatte die Hälfte seiner Speichen im Vorderrad. Zum Glück kam währenddessen bei ca. 50km/h keiner zu Sturz. Anschließend war die Gruppe wieder komplett, nur Federspiel konnte nicht mehr weiter und um die Top Platzierung mitfahren. Maximilian wollte mir dann den Sprint anziehen, den ich mit einem Sieg vollenden sollte, doch ich ging viel zu früh in den Wind und mein Fehler wirkte sich sofort aus. So blieb für mich nur der 5te Gesamtrang, in meiner Kategorie der dritte über. Trotz alle dem vielen Dank Max und ein Lob an den Veranstalter, die eine einwandfreie Veranstaltung über die Bühne brachte.

 

Fotos: (c)Koller Thomas; (c)ofp; (c)Dominik Kiss; (c)privat

Ötztaler Radmarathon (AUT) 28.8.2016 „Bericht“

Die Strecke führt über 238 km und 5.500 Höhenmeter von: Sölden – Oetz – Kühtai – Innsbruck – Matrei am Brenner – Brenner – Sterzing – Jaufenpass – St. Leonhard im Passeiertal – Timmelsjoch – Sölden. Ich konnte meine Erwartungen nicht bestätigen, was mir nicht allzu viel ausmacht, denn ich bin sicher und mit einer Erfahrung reicher im Ziel angekommen. Der Ötzi ist nicht gerade ein Streckenverlauf der mir die Zuversicht für eine Topplatzierung gibt, weil ich nicht der Bergfloh bin, zu viel Muskelmasse habe und nicht die Umfänge trainiere, fehlt mir auch nach einer gewissen Dauer der Druck am Pedal. Die über 200km Rennen, mit vielen Höhenmetern, in diesem Fall 5.500 hm, sind schon lange für mich. Wenn das Rennen kürzer ist, hat man keine Probleme mit dem etwas höheren Körpergewicht, doch bei längeren Distanzen fällt es schwer mit den Top-Fahrern mitzuhalten.

Das Rennen fand bei perfekten Wetterverhältnissen statt und man konnte sich nur freuen, wenn man sich in das Abenteuer stürzen darf. Zu Beginn sah bei mir alles sehr zuversichtlich aus. Ich fühlte mich gut, kam sehr gut über das Kühtai und den Brenner, war immer in der 2ten Gruppe – sprich in der Gruppe hinter den ca. 5 Ausreißern.  Am Brenner wollte ich 2 neue Trinkflaschen nehmen, von denen mir je ein Betreuer eine überreichen wollte. Bei einer waren Riegel und bei der anderen Gels aufgeklebt. Der vor mir fahrende ausländische Fahrer versuchte meine erste Flasche zu schnappen, dabei riss er die Gels von der Flasche. Bei der 2ten schaffe er es die Flasche samt Riegel zu nehmen – so blieb mir nur eine Flasche ohne Verpflegung über. Nicht gerade prickelnd, wenn der Jaufenpass und das Timmelsjoch noch warten. Bei den warmen Temperaturen war das Trinken noch wichtiger. Zum Glück konnte ich von einem fremden Betreuer in Italien meine Flasche ein wenig mit Wasser auffüllen. Das half mir schon etwas weiter, doch die warmen Temperaturen in Kombination mit zu wenig Flüssigkeit, mit der Anstrengung und der Höhe, lösten bei mir Kopfschmerzen aus. Ich musste kurz vor dem Jaufenpass bei der Labestation auf 2000 NN eine Pause einlegen, wobei die Kopfschmerzen nachgelassen haben. Danach  nahm ich den Rest in Angriff, jedoch war die Motivation alles zu geben verflogen. Ich kam mit  8:01 ins Ziel. Die Strecke kannte ich zuvor nicht und ich muss sagen, die Streckenführung ist super. Etwas zu bergig für mich, aber bei dem Wetter ein Traum. Das coolste war die Abfahrt vom Kühtai – mit rund 120km/h bei abgesperrter Straße voll runter zu knallen ist einfach nur der Wahnsinn!

 

Fotos: (c)kirchmair & (c)revilo schilly

Bike Night Flachau (AUT) 13.7.2016 „Bericht“

Um 20.00 Uhr erfolgte der Start bei guten Bedingungen. Die Strecke war so gut wie trocken und die Temperaturen waren angenehm. Die Stimmung war wie jedes Jahr super und man konnte sich auf ein spannendes Rennen freuen. Von meiner Seite aus hatte ich mir kein wirkliches Ziel gesetzt. Ich wollte nur meine Form checken und noch von der Verpflegung vor und während dem Rennen etwas ausprobieren. Woraus ich gelernt habe, was in Zukunft bestimmt klappt. Ich kann schon sagen, perfekt war es nicht, denn ich bekam starke Bauchschmerzen im Rennen und musste es kurz vor dem Schluss lassen, weil es nicht mehr ging. Dabei war meine Position während dem Rennen zwischen 3 und 7. Was mich aber nicht störte, denn es war für mich ein Test, der von meiner Sicht aus positiv abgeschlossen wurde. Mein Tempo bergauf passte auch, denn es wäre jederzeit noch ein höheres gegangen. Dennnoch muss ich fairerweise sagen, gewonnen hätte ich nicht, weil sich mein Körper schon zu sehr auf längere Rennen eingestellt hat und es mir schwerer fällt 2 Stunden volle zu fahren. Zudem bin ich es momentan nicht mehr so gewöhnt auf dem Mountainbike zu sitzen, wie noch im letzten Jahr. Heuer habe ich mir andere Ziele gesteckt, so fuhr ich heuer mehr auf dem Rennrad. Jetzt blicke ich zufrieden in den letzten Abschnitt der Saison und auf ein paar sonnige Tage, von denen es heuer noch nicht allzu viele gab.