32. Dolomiten Radrundfahrt (AUT) 09.06.2019 „Bericht“

32. Dolomiten Radrundfahrt (AUT) 09.06.2019 „Bericht“

Bei einem traumhaften Radwetter erfolgte um 09.30 Uhr der Start in Lienz. Heuer gab es eine „Time Out Strecke“ im Lesachtal, weil die eigentliche Bundesstraße nicht zu befahren war. Man musste bei der Umfahrungsroute ein Stück auf einer Schotterstraße absolvieren, deshalb wurde aus Sicherheitsgründen dort die Zeit zwischenzeitlich gestoppt.

Der erst flache Abschnitt des Rennens wurde langsam gefahren, bis wir den Gailbergsattel in Angriff nahmen. Dort wurde das Tempo verschärft, sodass sich eine Spitzengruppe aus ca. 10 Fahrern bildete. Zu Beginn ging ich alle Attacken mit, bis mir bewusst wurde, dass es das erste Radrennen in der Saison war. Ich wollte nicht am ersten Anstieg schon über das Limit gehen und ließ zur Spitzengruppe eine Lücke aufgehen, um diese in der Abfahrt wieder zu schließen. Dies gelang mir und einem zusätzlichen Mitstreiter auch. Ich fühlte mich gut, als wir (ca. 12 Fahrer) in das Lesachtal fuhren. Das erneut hohe Tempo ging ich nicht mit, ich wollte meinen Rhythmus fahren, zudem sich zwei weitere Fahrer gesellten. Plötzlich bekam ich Schaltprobleme, welche mich irritierten aber nicht störten. Ich machte mir erst mehr Gedanken, als sich das Schaltwerk nicht mehr bewegte. Es waren rund 5km, mit gefühlt 30 Kurbelumdrehungen in der Minute bis zur „Time Out Strecke“. Glücklicherweise hatte ich dort Zeit genug, um das Problem zu beheben. Wieso das elektronische Schaltwerk nicht mehr ging, war recht schnell klar. Mein Schaltgriff war nach unten gerutscht und somit hat sich der Verbindungsstecker gelöst. Ich steckte diesen wieder ein und anschließend funktionierte wieder alles. In dieser Zeit fuhr die erste größere Verfolgungsgruppe an mir vorbei und ich reihte mich einfach in die nächste ein. Ab diesem Zeitpunkt hatte es nicht mehr viel Sinn alleine zu fahren, weil man die meisten Höhenmeter absolviert hat und man auf den Schlusskilometern mit Gegenwind kämpft. Somit beendete ich mit dieser Gruppe das Rennen und wurde dank der „Time Out Stecke“ noch gesamt 14ter und in meiner Kategorie 6ter. Schade war nur, dass wir/ich die Spitze in Sichtweite hatten, als ich das Problem mit der Schaltung hatte. Sonst war die Veranstaltung wieder ein voller Erfolg.

Fotos: (c) Privat, (c)EXPA Pictures 2018 PhotoCredit EXPA Peter Gruber; FB-Page: LRC-Dolomitenradrundfahrt